Inside a Deck of 78 Cards

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Lektion 2

Was in einem Deck aus 78 Karten steckt

Wie das Deck aufgebaut ist und was die Trennung zwischen Großen und Kleinen Arkana verrät.

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Jedes Tarotdeck sind zwei Decks in einer Schachtel. Zu wissen, aus welcher Hälfte eine Karte kommt, sagt schon etwas, bevor Sie sie überhaupt erkannt haben.

Zweiundzwanzig Große Arkana

Die mit Namen. Der Narr, Der Turm, Der Stern, Der Tod, von null bis einundzwanzig durchnummeriert. Keine Farbe, kein Rang. Sie handeln vom großen Wetter eines Lebens: Umbrüche, Enden, Autorität, Glück, der Moment, in dem sich etwas dreht. Landet eine davon in einer Legung, geht es meist um etwas, das Sie nicht vollständig in der Hand haben.

Sechsundfünfzig Kleine Arkana

Der Rest ist wie ein Kartenspiel gebaut. Vier Farben, in jeder Ass bis Zehn, dazu vier Hofkarten je Farbe. Sind die Großen das Wetter, sind die Kleinen der Dienstag: das Gespräch, das Sie aufschieben, die Rechnung, die Freundin, die still geworden ist, die kleinen Entscheidungen, aus denen eine Woche besteht.

  • Vierzig Zahlenkarten — Ass bis Zehn, viermal. Ereignisse und Umstände.
  • Sechzehn Hofkarten — Bube, Ritter, Königin, König. Menschen und Verhaltensweisen.

Warum die Trennung sich lohnt

Zählen Sie die Großen Arkana, bevor Sie eine einzige Karte lesen. Eine Legung fast nur aus Kleinen beschreibt gewöhnliches Leben, und ihr Rat wird praktisch und klein sein. Eine Legung voller Großer beschreibt etwas Größeres als diesen Monat.

Das sieht man quer über den Tisch, weshalb erfahrene Leser erst die ganze Auslage überfliegen und dann anfangen, etwas zu benennen. Die billigste Information der ganzen Legung.

Karten in dieser Lektion

Aufrecht
Umgekehrt
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